Banminth Pferdepaste
Zur Behandlung des Befalls mit adulten Stadien von großen Strongyliden (Strongylus vulgaris, Strongylus edentatus, Strongylus equinus), kleinen
Strongyliden (Triodontophorus spp., Cathostomum spp., Cyclicocyclus spp., Cyclicostephanus spp.), Oxyuris equi, Parascaris equorum und Anoplocephala
perfoliata; gegen Anoplocephala perfoliata ist die Wirkung virabel.
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem arzneilich wirksamen Bestandteil. Nicht bei Stuten anwenden, deren Milch für den
menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
Besondere Warnhinweise Keine bekannt.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Bei Tieren Keine erforderlich.
Für den Anwender
Hände nach der Verabreichung gründlich waschen!
Nebenwirkungen Nicht bekannt.
Trächtigkeit, Laktation oder Legeperiode
Das Tierarzneimittel kann an tragende und säugende Stuten verabreicht werden.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Nicht zusammen mit anderen Cholinergika (z.B. Levamisol) oder Cholinesterasehemmern (z.B. Organophosphat-Verbindungen) anwenden. Die spezifischen
Aktivitäten von Piperazin (neuromuskuläre Paralyse der Parasiten) können die Wirksamkeit von Pyrantel hemmen (spastische Paralyse der Parasiten).
Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Eine einmalige Verabreichung ist ausreichend.
Die Dosis beträgt 6,6 mg Pyrantel-Base je kg Körpergewicht (KGW), entsprechend 1 g Paste je 23 kg KGW. Pastenmenge entsprechend dem Körpergewicht
am Kolben der Applikationsspritze einstellen. Unterdosierung vermeiden.
Zur Bekämpfung des Befalles mit Anoplocephala perfoliata ist die doppelte Dosierung (1 g Paste je 11,5 kg KGW) zu verabreichen.
Die Applikationsspritze möglichst weit in die Mundhöhle einführen und die Paste auf den Zungengrund geben. Die dem Gewicht entsprechende Menge Paste
sollte auf einmal verabreicht werden. Die Wiederholung der Behandlung richtet sich nach der Präpatenzzeit der Parasiten.
Zur routinemäßigen Entwurmung wird ein Intervall von 6 Wochen zwischen den Behandlungen empfohlen. Bei jüngeren Pferden müssen die Abstände
zwischen den Behandlungen kürzer sein. Größere Intervalle können gewählt werden, wenn die Bestandsdichte gering ist oder die Weideperioden kurz sind.
Das Behandlungsintervall sollte sich nach dem Wiederauftreten von Eiern in den Fäces nach der Behandlung richten.
Die Empfindlichkeit von Strongyliden gegenüber Pyrantel Embonat sollte regelmäßig durch Untersuchung des Fäces überprüft werden.
Die Behandlung sollte bei Fohlen ab der 8. Lebenswoche erfolgen, da frühestens zu diesem Zeitpunkt mit dem Auftreten adulter Spulwürmer zu rechnen ist.
In betroffenen Beständen sind strategische Behandlungen gegen Anoplocephala perfoliata alle 6 Monate bzw. kurz vor Weidesaison und am Ende der
Sommerweidezeit angezeigt.
Fasten oder andere diätetische Maßnahmen erübrigen sich. Das Tierarzneimittel kann an Pferde jeden Alters, einschließlich tragender und säugender Stuten
verabreicht werden. Bei Sportpferden ist eine Unterbrechung des Trainingsrhythmus nicht notwendig.
Dieselbe Applikationsspritze sollte nur bei Tieren, die entweder auf der gleichen Weide oder in den gleichen Stallungen in direktem Kontakt stehen, benutzt
werden.
Überdosierung
Banminth orale Paste für Pferde ist bei einer Dosierung bis zum Fünffachen der therapeutischen Dosis gut verträglich. Bei Überdosierungserscheinungen
sollte Atropin als Antidot verabreicht werden.
Wartezeit(en)
Pferd:
Essbare Gewebe: Null Tage.
Nicht bei Stuten anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
Preisempfehlung: € 7,95
unser Angebotspreis:
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